BLAIR WITCH - Film von Adam Wingard


Label:LIONSGATE
Jahr:2016
Running Time:86:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Zuerst gab es das „Blair Witch Project“ (1999), dann kam „Book Of Shadows: Blair Witch 2“ (2000) und nun der dritte und bei weitem dümmste Streifen der Filmserie. War nach dem zweiten Part, auch überhaupt nicht anders zu erwarten. Der englische Titel lautet: In The Woods: The Blair Witch Project 3“. Wieder einmal im Found-Footage Format gedreht, nervt der Film bereits von Anfang an. Diese Variante ist mehr als ausgelutscht und birgt auch, für den eingefleischten Horror-Fan keinerlei Spannung mehr. So wie der ganze Streifen an sich. Es sei denn man ist relativ jung und sieht seinen ersten Film in diesem Genre. So wie man in den 80er-Jahren Slasher Movies, den Standardsatz: „Ist da jemand?“, gehört hat, gilt für den Blair Witch Movie, nach jedem Geräusch: „Was war das?“, haha. Zudem besteht ein großer Bestandteil des Films aus Zurufen der gesuchten Personen: „Heather!“, „Ashley!“, „James!“, „Peter!“…lang und weilig! Hach, die Story: irgendein Typ, der vor Ort wohnt findet angeblich die letzten Videoaufnahmen von James Donahues Schwester Heather (verschwunden vor zwanzig Jahren auf der Suche nach der Blair Witch Hexe). Er stellt die Recordings ins Internet. James entdeckt sie und nimmt eine Truppe Freunde mit auf Tour. Man trifft sich mit dem „Finder“ und seiner Partnerin. Zusammen zieht man in den Wald und schon in den ersten Minuten muss man barfuß durch einen kalten, herbstlichen Fluss, wobei sich „natürlich“ jemand verletzt. Der Horror geht los…bestehend aus „großer“ Geräuschkulisse, Hektik, Panik und den üblichen Szenen, aus denen schon die ersten beiden Filme bestanden. Ende offen…selbstredend. Den vierten Teil schwatze ich einem Kollegen auf…Daniel, haha!

Note: 3 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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