OBITUARY - SAME


Label:RELAPSE
Jahr:2017
Running Time:33:13
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Sie existieren unter diesem Namen seit 1988 und sind seit dem ziemlich kontinuierlich am Ball. Besonders ihre ersten Scheiben "Slowly We Rot", "Cause Of Death" und "The End Complete" werden von den Fans gefeiert und in jüngster Zeit geben sie richtig Gas, wir erinnern uns gerne an Paradeauftritte wie auf dem Rock Hard Festival oder ihre Touren mit M:Pire Of Evil und Exodus. Jetzt steht ihr erstes Studioalbum seit "Inked In Blood" 2014 an, und es hält, was die beiden Appetizer-Studiotracks "Loathe" und der Titeltrack auf der 2016er Liveplatte "Ten Thousand Ways To Die", als Abschließer auch auf diesem Album gelandet, schon versprachen. Die Florida Deather sind ganz schön auf der Überholspur und besorgen es uns mit amtlicher Scheiße, die in jedem Tempo den Oldschoolnerv trifft, was auch an ihrer saustarken Besetzung Peres/Butler/Andrews/Tardy und Tardy liegt. Die uncleanen Vocals von Letztgenanntem waren schon immer nicht von dieser Welt und können selbstredend auch auf Studioalbum Nummer zehn alles. Von vorne weg knallt und ballert es zielgenau mit "Brave", "Sentence Day", "Lesson In Vengeance" … das hohe Level bricht bis zum Schluss nicht ein. Es ist wahrlich kein bloß guter, mittelmäßiger oder gar schlechter Song drauf; es regieren hohe Qualität und Einfallsreichtum. Dieses Teil ist ein Monument, da macht eine Selbstbetitelung so sehr Sinn, dass die kurze Gesamtspielzeit von etwas über einer halben Stunde und zu wenig höheres Tempo echt in den Schatten rückt.

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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