STEEL PANTHER - LOWER THE BAR


Label:OPEN E MUSIC
Jahr:2017
Running Time:37:10
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Das vierte Album der Spaß-Poser steht in den Startlöchern und nach dem letzten Release, “All You Can Eat“, ist die Erwartung hoch. Doch keine Panik, wie nicht anders erwartet, geht es gleich mit dem Opener, „Goin´ In The Back Door“, zweideutig weiter. Musikalisch und lyrisch, Gott sei Dank, im gleichen Jargon wie immer. Sehr schön. Natürlich hat man auch etwas Geklautes eingetütet, wie den Track „Anything Goes“, der in jeder Hinsicht von Van Halen beeinflusst ist. Selbst vor Selbstgeklautem macht man heuer nicht halt und setzt mit der Ballade „That´s When You Came In“, einen Schritt zurück zum Erfolgshit, „Private Property“. Doch sei es wie es ist, man kann den Jungs einfach nicht böse sein. Sie sind dermaßen cool und selbstbewußt, wie ein perfekt harter Schwanz. Hier wird mit jeglicher Sexprotz-Coleur vom Leder gezogen und in gewohnt witziger Art lyrisch umgesetzt. Eingepackt in elf Beiträgen, die ihre Mitte weiterhin in den goldenen 80er-Jahre Melodic Rock, Sleaze und Glam finden. Und fast alles ist zielsicher mit großem Hitpotential. Mit der Cheap Trick Coverversion, findet sich ein besonderes Schmankerl ein. Man konnte das Bandmitglied Robin Zander (weitere Gäste, Paris Michael Jackson - die Tochter von Michael Jackson, der Papa Roach Drummer Tony Palermo und Bobbie Brown – ex-Frau vom verstorbenen Warrant Sänger Jani Lane und Miss Cherry Pie), zum Mitmachen bewegen. Dazu gibt es passend auf YouTube das aktuelle Video. Leider kann man den Vorgänger nicht toppen, denn die jungs sind einfach oben angekommen. Es sei denn man bringt aufgrund der fehlenden Innovation, noch mal ein Album voller Überflieger. Dennoch, dass Level konnte man halten. G.-Alarm mit allen gewohnten Klischees. Hört bitte nie auf Jungs. Sex sells…und wir kaufen genre!

Note: 9.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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