HELLOWEEN - RIDE THE SKY – THE VERY BEST OF THE NOISE YEARS 1985-1998


Label:NOISE
Jahr:2017
Running Time:143:32
Kategorie: Compilation
 
zurück  |  vor

Compilation, auf denen alle Songs bereits veröffentlicht sind, werden von Fans immer sehr zwiespältig aufgenommen. Im Falle Helloween macht dies aber durchaus Sinn. Viele Fans verabscheuen die Deris-Phase. Der „neue“ Sänger ist aber schon seit 1993 dabei und hat mit den Hamburgern zwölf Alben veröffentlicht. Auch die letzten beiden Alben mit Vorgänger Michael Kiske, „Pink Bubbles Go Ape“ (1991) und „Chameleon“ (1993), fanden bei den Fans kaum Anklang. Um sich trotzdem eine gute Übersicht auf das Schaffen von Helloween, zumindest bis zur Jahrtausendwende (ohne das Coveralbum „Metal Jukebox“, welches 1999 erschien), zu verschaffen, ist diese Doppel-CD jedoch toll! CD 1 enthält die besten Tracks der ersten selbstbetitelten EP und der ersten drei Alben, bei denen sich alle Fans noch einig waren, nämlich „Walls Of Jericho“ und die beiden „Keeper Of The Seven Keys“-Alben. Auf CD 2 gibt es dann aber auch noch über eine Stunde lang Songs der späteren Ära, als da wären: „Kids Of The Century“ und „Back On The Streets“ von „Pink Bubbles Go Ape“ (1991), „Step Out Of Hell“ von „Chameleon“ bzw. „Get Me Out Of Here“ von der  „Windmill“-Single (beide 1993) als einzige B-Seite und Rarität,  „From Where The Rain Grows“, „Why?“ und „Mr. Ego (Take Me Down)“ von „Master Of The Rings“ (1994), dem ersten Album mit Deris am Gesang, „Steel Tormentor“, „Wake Up The Mountain“ und der Megaohrwurm “ „Power” von  „The Time Of The Oath” (1996) sowie “ „A Million To One”, “ „Hey Lord!”,  „Time” und  „I Can”, die ebenfalls tolle Hymnen sind und sofort im Gehör hängen bleiben, von  „Better Than Raw“ (1998). Wer also nicht alle Alben nachkaufen will oder kann, hat hier eine tolle Alternative, um auch den vernachlässigten Helloween-Alben nochmal eine Chance zu geben!

Note: Keine Wertung
Autor: Daniel Müller


zurück zur Übersicht