REBEL WIZARD - TRIUMPH OF GLOOM


Label:PROSTHETIC
Jahr:2017
Running Time:34:48
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Die CD gibbet schon seit August 2017, jetzt wird von Prosthetic Records das Vinylformat nachgereicht. Macht jedenfalls insofern Sinn, als dass die Australier bislang nur EPs veröffentlicht haben und dies hier ihr erster Longplayer ist. Die Stimme aus dem Vorspann zieht sich komplett durch "On The Unknown Self They Weep", taucht im Laufe der Platte auch noch öfter auf. Dann legt der Sturm los. Fürchterlich ketzerisches Gedresche fegt in hohen Tempi durch die Gehörgänge. Eine saftige Produktion geht anders, so etwas was der Oldschooler schon als Klang empfindet allerdings auch. Punk trifft es da ganz gut. Postübersteuerte Vocals, dumpfe Drums und völlige Lo-Fi auch bei den Riffs machen im Black Metal Sinn, dabei haben die metallisch orientierten Songs alle gute Ideen und hätten etwas mehr Druck und Klarheit verdient. Man höre mal die nicht enden wollenden Leads in "Hemorrhage Wonders" oder wie der knappe Abschließer "Defenders Of The Gloom" dem Speed frönt. Sicher recht heißer Scheiß für die Zielgruppe, doch stellt sich nur die Frage, warum solch Schwachdynamisches auf Vinyl gepresst wird.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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REBEL WIZARD - TRIUMPH OF GLOOM


Label:PROSTHETIC
Jahr:2017
Running Time:34:48
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Triumph of Gloom, ist das erste Full-Length Album, des ein-Mann Solo Projekts Rebel Wizard. Hinter dem Namen steht ein Australier, mit dem Künstlernamen Nekrasov. Wenn man die CD das erste Mal hört, ist es bei dem Mischmasch an Genrevielfalt schwer zu glauben, dass hier wirklich lediglich ein Musiker hinter dem Ganzen steht. Man kriegt eine enorme Bandbreite an unterschiedlichen Metalgenres geboten, so dass eigentlich für jeden Metal Fan etwas dabei ist. So erinnern die Riffs im Anfangsstück des Albums, dem Instrumental „On The Unknown Self They Weep“, zum Beispiel an klassische Iron Maiden Riffs wie wir sie beispielsweise aus dem Titel „Phantom Of The Opera“ kennen. Später wechseln sich dann diese String-Attacken mit einem Sound ab, der wie die klassischen Slayer Alben klingt. Aber nicht nur Heavy und Thrash Metal sind vertreten, nein in dem Titel „Hemorrhage Wonders“ hören wir auch deutlichen Anleihen an einen klassischen Doom Metal Song. Das ist wohl auch das Interessante: Klassischer Heavy Metal Sound mischt sich mit Thrash Metal, mischt sich mit Doom Metal und natürlich nicht zu vernachlässigen ist das Black Metal Gewitter. Dieser kommt von der Stimme von Nekrasov. Bitterböse und gleich auch das größte Manko an dem Opus. Zum einen, weil sie zu leise abgemischt ist und gegen die Instrumente so nicht mehr wirklich ankommt und zum anderen aber auch und da ist vielleicht sogar die leise Lautstärke in der Abmischung ein Vorteil, ist sein screaming äußerst gewöhnungsbedürftig. Das ist eigentlich schade, da das Werk ansonsten wohl für jeden was hat. Das machen die genialen Riffs aber wieder weg und durch die suboptimale Abmischung, ist der Gesang locker ignorierbar.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Markus Breidohr


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