REC/ALL - SAME


Label:SELBSTVERTRIEB
Jahr:2017
Running Time:41:41
Kategorie: Eigenproduktion
 
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Die aus Rio De Janeiro stammende Metalband, mit dem eher ungewöhnlichen Namen Rec/All, präsentiert nur ein Jahr nach ihrer Gründung, ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Mit quirligen Gitarren wird dann auch sofort der Opener „Rio Riots“ eingeläutet, um im weiteren Verlauf einen gepflegten Groove Faktor aufzuweisen. Nach dem durchschnittlichen „I Hate“, bringt das leicht stampfende „Blind“, neben gelungenen Gitarrenparts, auch die durchaus nicht zu verachtende Gesangsleistung von Rod Rossi auf den Plan. Das angereihte „Indestructible“, fällt hingegen etwas abstrakter aus, ehe in dem folgenden „Broken Wings“, dann erstmals ruhigere, gefühlvollere und melancholischere Klänge angestimmt werden. Die weiteren Songs liefern eine Mischung aus Hardrock und Metal, bis hin zu leichten Powermetal Tendenzen, wobei der Wiedererkennungsfaktor leider meistens ein wenig auf der Strecke bleibt. Für den Abschluss sorgt letztendlich der Big Chorus Rauskicker „Set The Night On Fire“ und beendet damit ein technisch einwandfreies und ansonsten ordentliches Album, wobei vornehmlich Fans von den Landmännern Angra einmal ein Ohr riskieren sollten.

Note: 6.5 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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