TOJA - V


Label:PURE ROCK
Jahr:2017
Running Time:45:01
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Vor circa vier Jahren, kümmerte sich Kollege Markus Peters um die Reviewbelange der Band. Mit einer relativ neuen Besetzung, muss man nun der Kritik zum bereits fünften Album stehen. Die Deutschen bekommen wahre Liebeshymnen in ihrem Infoblatt zugesprochen. Von Monster-Riffs und einfühlsamen Balladen ist dort die Rede. Nun wir reden hier über melodischen Hard-Rock und „Monster“ ist hier mal gar nichts. Und dennoch wollen die Protagonisten und Namensgeber, Sänger Tommy Rinn (TO) und Gitarrist Jan Thielking (JA), hiermit ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiern. Leider geht das Präsentierte über tausendmal gehörte Standardware, nicht hinaus. „Forever Rock“ zum Beispiel: da langweilt mich bereits der Songtitel, gefolgt vom kopierten Zakk Wylde (Black Label Society) Gitarren-Opening, als auch die komplette Struktur der Komposition an sich. Das ist nun wirklich ein alter Hut. Da fällt einem nur die Spritzigkeit von „She´s A Rebel“, latent auf. Vor dreißig Jahren hätten die elf Songs durchaus mehr Durchschlagkraft besessen. Obschon alles Hand und Fuß hat, ist die Originalität zum Weinen. Alle Ideen und selbst Chöre („Love Is Like A Sin“) sowie die Lead-Vocals, die an verschiedenen Stellen raffiniert wirken sollen, gehören anderen Bands, auf anderen Tonträgern. Klar Manchem kann man sich trotzdem nicht entziehen. Hier kommen halt die typischen Hard-Rock und Metal Beats zur Geltung aber im Wust hunderter Releases im Jahr, kommen Toja über den gesunden Durchschnitt nicht hinaus. 

 

Note: 6.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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