HERETOIR - THE CIRCLE


Label:NORTHERN SILENCE
Jahr:2017
Running Time:65:45
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Das Cover zeigt einen Mann der am Rand der Hölle zu stehen scheint, in dessen Abgrund nackte Leiber sich ihm hingegen strecken. Um die Band zu beschreiben, greife ich mal auf Ihre eigene Deklination zurück: Atmosphäre und Emotion gepaart mit progressiven, rhythmusgeladenen Metal und der Verträumtheit von Postrock und Shoegaze“. Als ich in die Platte reingehört habe, war ich doch fasziniert ob dieser kühnen Mischung. Wie Heretoir selbst sagen, soll die Musik“ ein Spiegel für die Entdeckung der eigenen tiefsten Gefühlswelt, der Ängste und der eigenen Seele“ sein. 2008 bis 2009, kam erst die Demo und dann die EP „Existenz“ heraus. Das Debütalbum „Heretoir“ schließlich 2011. Im März diesen Jahres folgte nun nach sechs Jahren Arbeit, das zweite große Werk namens „ The Circle“. Es soll den Kreislauf des Lebens, Tod und Wiedergeburt behandeln. Mit „Alpha“ startet „The Circle“. Instrumental, sehr weich, fast entspannend. Ebenso melodiös beginnt „ The White“, fast schon mit verzweifelten Crowling umstürzt. Übrigens ist das Video hierzu auch sehr empfehlenswert. Diese Stimmung wird in „Inhale“ weitergeführt und das ganze übner sieben Minuten lang. Starkes Screaming, wirbelnde Drums nur um dann plötzlich nach viereinhalb Minuten wieder komplett umzuschwenken, auf einen angenehmen Instrumentalteil. Ein insgesamt sehr anregender Mix, der sich aber leider schnell wiederholt. Die Texte ausgenommen sind die Songs auf Dauer doch immer dasselbe und man wird schnell müde es zu hören. Ich hätte mir etwas mehr Abwechslung innerhalb des Silberlings gewünscht, um die Stimmung des Anfangs aufrecht zu erhalten.

Note: 6 von 10 Punkten
Autor: Katja Schulz


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