PRETTY BOY FLOYD - PUBLIC ENEMIES


Label:FRONTIERS
Jahr:2017
Running Time:43:26
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Nur um sich den Hörern in Erinnerung zu rufen, wer Pretty Boy Floyd eigentlich sind, wird man das Intro “S.A.T.A.“, mit der „ohoho“-Chor-Line, aus ihrem Überhit „Leather Boys With Electric Toys“, in Szene gesetzt haben, haha. Diese Poser-Amis wurden jahrelang außerhalb der Hardliner-Szene, mächtig ausgelacht und brachten es seit ihrer Gründung im Jahr 1988, gerade mal auf drei Alben. Die Recordings von „Porn Star“ (1998) waren lediglich Neueinspielungen, sowie ein paar Leftovers und „Kiss Of Death“ (2010), ein Kiss Cover-Album. Klar, man wurde im Rahmen der Grunge-Welle hingerichtet. 2006 gab es dann die Reunion mit der ausschlaggebenden Besetzung und nun liegt der vierte Longplayer, in den Regalen. Und schon anhand der irren und wegweisenden Ausnahme-Vocals von Shouter Steve Summers, erkennt man den alten Spirit. Und nichts…aber auch wirklich nichts hat sich seit den goldenen Jahren musikalisch getan. Wie geil ist das denn bitte? Es mir völlig egal welchen weiteren der insgesamt dreizehn Songs (das Intro nicht mitgerechnet), von dieser ultrageilen Band intoniert wird, sie sind alle das Beste vom Besten und weitaus mehr was sich jeder von der Band heutzutage noch erhofft hätte, Hier wird gepost und geglamt, als wären wir wieder am Anfang der Zeiten vom L.A. Strip, mit Poison, Cinderella und Tuff. Ganz, ganz, ganz großes Kino meine Herren. Mucho Respecto!!!

Note: 10 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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