47 METERS DOWN - Film von Johannes Roberts


Label:UNIVERSUM
Jahr:2017
Running Time:82:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Seit  dem Film “Der Weiße Hai”, aus dem Jahr 1975, kommt das Meeresraubtier in regelmäßigen Abständen, in diversen Streifen zur Geltung. Steven Spielberg („Die Farbe Lila“, „Jäger Des Verlorenen Schatzes“), inszenierte, den bislang besten Movie zu diesem Thema aber deshalb gibt es in Hollywood und diversen Studios weltweit, keinen Abriss. Selbst zum Original gab es drei Folgefilme. Und immer wieder versucht man den oftmals harmlosen Fisch als noch größeren Killer darzustellen. Das nimmt unter Umständen extrem alberne Ausmaße an, wie die aktuelle Reihe von „Sharknado“ beweist. Heuer handelt die Story über zwei junge Touristen-Girls, die sich von ihren Strandbekanntschaften dazu überreden lassen, in einem Stahlkäfig, unter Wasser die Haie fotografisch aufs Korn zu nehmen. Böse, derjenige der da denkt, das etwas schiefgehen könnte. Natürlich reißt die Kettenhalterung und alsbald bricht der Kontakt zum Team an Board des Transportschiffes ab. Ab hier beginnen unendlich viele Filmdreh und Storypatzer über die selbst der absolute Hobbytaucher schmunzeln muss. Zusammen mit dem Aspekt der totalen Vorhersehbarkeit ist der Film nur bedingt spannend. Na ja, zumindest sieht es zeitweise so aus, als wenn die Gewässer von Mexiko, die letzte Seite der Welt ist, die die Mädels erleben sollten. Dann wird es im weiteren Verlauf der Geschichte etwas verworren. Sauerstoffmangel führt zu Halluzinationen und man kann als Zuschauer nur mit Schwierigkeiten Realität und „Make Believe“, auseinander halten. Was soll ich sagen? „47 Meters Down“ gehört zu den schlechtesten Vertretern seines Genre und die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller ist fast atemberaubend mies. Wer will solche Filme?

Note: 2 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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