STRYPER - GOD DAMN EVIL


Label:FRONTIERS
Jahr:2018
Running Time:44:41
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Der Albumtitel, müsste für die Band an sich doch schon an Blasphemie grenzen, haha. Mit dem ungewohnt metallischen Opener „Take It To The Cross“, scheint es den Jungs aus den Vereinigten Staaten von Amerika, eine Herzensangelegenheit zu sein, ihrer White-Metal Gemeinde zu zeigen, wie kernig man komponieren kann und wagt sich in Manowar-Gefielde. Doch bereits den Nachfolgetrack „Sorry“, kann man als Entschuldigung für diesen Ausrutscher nehmen. Gewohnte Kost: coole Riffs und herrliche Chöre. Man möchte dennoch so verstanden werden, dass vorliegender Silberling der wohl härteste Release, der Band bislang ist. Kann man bestätigen. Was jetzt nicht zwangsläufig heißt, das die ehemaligen Bibelwerfer sich damit einen Gefallen getan haben. Hart sollen die Konkurrenten sein. Stryper hat andere Qualtäten für die wir sie bislang geliebt haben. Diese Gepflogenheiten wurden für „God Damn Evil“ leider etwas ad acta gelegt. Nicht zu viel, die Band ist immer noch sie selbst aber die Qualität der Songs hat deutlich nachgelassen. Selbst im direkten Vergleich mit den letzteren Veröffentlichungen. Man versucht zwei Nischen abzudecken und schafft es in keiner so wirklich. Die Freunde härterer Musik werden von Stryper weiterhin verscheucht und die alten Fans bekommen mit einigen der aktuellen Songs heftige Probleme. Natürlich ist Michael Sweet´s Stimme nach wie vor unantastbar und so manche balladeske Nummer sie schreitet ins Ziel. Aber obwohl man nie ein gewisses Niveau unterbietet, liegt hier wahrscheinlich das schlechteste Album der Bandgeschichte vor. Mit dem Stampfer „The Valley“, kann man zumindest einiges an Boden wieder gut machen.

Note: 6.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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