THRONETORCHER - EDEN´S POISON


Label:BDHW
Jahr:2018
Running Time:13:13
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Thronetorcher legten einen Blitzstart in der Hardcoreszene hin. Erst Anfang dieses Jahres gegründet, gab es bereits im Februar den ersten Song zu hören. Es folgten erste Auftritte unter anderem auf dem Westwood Assault Vol.2. Ende Mai erschien dann die erste EP der Fünfercombo unter dem Namen „Eden´s Poison“. Veröffentlicht wurde sie über das bekannte Hardcorelabel BDHW. Eines muss man den Jungs auf jeden Fall lassen, der Name für ihr Debütwerk ist gut gewählt, denn die fünf enthaltenen Songs klingen durchaus giftig. Giftig, aggressiv und kraftvoll wie es sich für ordentlichen Hardcore gehört. Den Anfang macht der nach der Band betitelte Track „Toronetorcher“. Zu Beginn wird, durch immer wieder abgehackte Riffs Spannungen erzeugt, die mit einsetzenden Vocals zunächst Fahrt aufnehmen, dann jedoch wieder etwas abbremsen, nur um erneut durchzustarten. Gegen Ende wird es dann etwas melodischer, allerdings ohne dabei wirklich an Härte zu verlieren. Weiter geht es mit dem Titelsong „Eden´s Poisen“. Hier wird zunächst ähnlich wie im Titel davor Spannung erzeugt. Allerdings marschiert „Eden´s Poisen“ dann direkt nach vorne ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. „Lord Of Desease“ ist mit nicht ganz drei Minuten der längste Track der EP. Was man hier zu hören bekommt geht direkt ins Ohr und setzt sich fest, ein echter Ohrwurm (wenn es so etwas bei Hardcore überhaupt geben kann). Der schnellste Titel folgt dann an vierter Stelle und trägt den Titel „Animal Mind“. Allerdings wird auch er im Mittelteil etwas abgebremst um Abwechslung zu schaffen. Den Schlusspunkt setzt dann das mit einem kurzen Schrei eröffnete „Depths Of Despair“, welches auch direkt nach vorne geht und alles was ihm im Weg steht dabei niedermäht. Was Thronetorcher hier abliefern ist ein durchaus gelungenes Erstlingswerk, das man gut hören kann. Ich für meinen Teil freue mich nach dem durchhören bereits auf ihr erstes Full-Length-Album.

Note: Keine Wertung
Autor: Chris Föhrenbach


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