FINAL BREATH - OF DEATH AND SIN


Label:METALVILLE
Jahr:2018
Running Time:43:43
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Hallo, die neue Ghost? Ach nein, die gab es ja schon im Laufe des Jahres. Das Coverartwork kam mir nur etwas verdächtig vor. Aber egal, okkulte Kunst kommt beim Metal immer prächtig an. Bei Final Breath handelt es sich um Thrash/Deather aus dem Frankenland, die bereits seit dem Jahr 1993 ihr Unwesen treiben. Wahre Riff-Monster werden uns auf „Of Death And Sin“ um die Ohren geblastet, die in einem kernigen aber durchaus transparenten Sound, unter der Regie im Endmix von Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain), geboren wurden. 2006 gab es zwar keine Auflösung aber man unterbrach die Arbeit aufgrund privater Dinge, die anscheinend nicht näher erklärt werden sollen. Interessiert auch kein Schwein…wir wollen coole Musik. Aber deshalb nicht wundern, denn Fronter Jürgen „Eumel“ Aumann steht zwar noch als Sänger auf Wikipedia, ist aber längst Geschichte. Man einigte sich auf den Brüllwürfel Patrick Gajda, der die zehn vorliegenden Aggro-Batzen, sehr souverän einsang. Bei allen Drives und Grooves, die ständig die Nackenmuskulatur beanspruchen und die Luftgitarre in den Händen lässt, ist das Potential an Wut und Hass nicht verloren gegangen. Das hohe Niveau wird die gesamte Scheibe hin aufrecht gehalten aber wer jetzt wissen will ob Death oder Thrash an erster Stelle steht, den verweise ich auf die Korinthen-Kacker. Das hier ist geiler Scheiss…voll auf die Fresse!

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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