211 – COPS UNDER FIRE - Film von York Alec Shakleton


Label:EUROVIDEO MEDIEN
Jahr:2018
Running Time:95:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Ach schade. Mister Nicolas Cage zählte für mich persönlich, jahrelang zu den großen Stars, die noch aktuell in Hollywood rumturnten. Mit Filmen wie „8mm“, „Captain Corelli´s Mandolin“ und „The Weatherman“, konnte er mich mehr als überzeugen. Was nicht heißen soll, das er mit manchem Drehbuch („Red Rock West“, „Arsenal“, „Gone In 60 Seconds“), nicht voll in die Scheiße griff. „211 – Cpos Under Fire“ ist wieder einer dieser extrem klischeehaften und völlig strunzdummen Streifen, der komplett im amerikanischen Pathos ersäuft. Viel Macho-Gelaber, Ballerszenen ohne Ende und eine Storyline, so flach, wie die der Strand der Ostsee bei Ebbe. Zur Geschichte: Herr Cage spielt den Polizisten Mike Chandler, der auf seiner letzten Streife ist. Zusammen mit seinem Partner Steve MacAvoy, gespielt von Dwayne Cameron. Zudem ist Steve der Schwiegersohn von Mike. Steve´s Frau ist gerade schwanger, was im späteren Verlauf des Films, wohl für mehr Emotionen sorgen soll. Man hat den beiden Polizisten einen fünfzehnjährigen, Afro-Amerikaner namens Kenny (Michael Rainey, jr.) zugewiesen, der angeblich wegen einer Schulprügelei, dies als Belehrung mitnehmen soll. Als man an einer Bank vorbeikommt, wo ein Auto falsch geparkt ist, nimmt das Drama seinen Lauf. Im Laufe eines des Banküberfalls wird Steve lebensgefährlich angeschossen, im Trubel verliert man Kenny und Mike wächst über sich selbst hinaus. Zum Ende wird alles gut. Na ja…während man die Action-Szenen, mit viel Wohlwollen, vielleicht noch als aufregend bezeichnen könnte, tristen die Dialoge wirklich ein dilettantisches Dasein. Boah, nee…

Note: 3 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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