DEFECTO - DUALITY


Label:BLACK LODGE
Jahr:2020
Running Time:47:31
Kategorie: Neuerscheinung
 

Defecto stammen aus Dänemark und haben mit ihrer melodiösen Ausrichtung des Metals, Spots im Vorprogramm von Metallica bis Rammstein erhalten Das kann sich hören lassen. Hören lassen kann sich ebenso dieses vorliegende Drittwerk, das sich nicht scheut moderne Ansätze, Riffs und Kompositions-Passagen in ihre klassischen Sounds zu integrieren. Durch dem so entstandenen Facettenreichtum innerhalb der Songs, kommt so mancher progressiver Ansatz zu Stande. Trotz der Jumps zwischen den Genre, wie zum Beispiel in einem Beitrag wie „The Uninvited“, konzentriert man sich auf die Songdienlichkeit. Das gilt ebenso für die furiosen Gitarren-Strecken und rasanten Soli in mitten des Tracks. Das ganze Konzept bildet tatsächlich eine peitschende Symbiose. Schön, dass sich auch die Vocals von Fronter Nicklas Sonne bestens integrieren. Als Anspieltipp nehme ich nochmals den eben erwähnten Beitrag, der zwischen True-Metal, Symphonic-Parts, Groove Metal à la Pantera und Metallica wandelt. Während in der folgenden Nummer „Rise“, düstere Gothik-Keyboards heim finden. Im folgenden „Paradigm Of Deceit“, in halb-balladesker Aufmachung, entdecke ich eine waschechte Melodic-Hymne im Refrain, mit vorangegangener Nickelback-Strophe. Die eingebrachten Zutaten bereichern das komplette Bild bis zum letzten Hit und sorgen stets für Überraschungen. So geht Metal!

Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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