BUSH - I BEAT LONELINESS

| Label: | EAR MUSIC |
| Jahr: | 2025 |
| Running Time: | 46:37 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Ein verdammt geiles Comeback! Eigentlich sind die Rocker seit 2010 wieder im Rennen und veröffentlichen seitdem in langen aber regelmäßigen Abständen ihre Alben. Und dennoch kommt es mir immer wieder wie eine Rückkehr vor. „I Beat Loneliness“ ist nur der sechste Release nach der Reunion. Mein letzter Kontakt war mit dem Werk „Black And White Rainbows“ aus dem Jahr 2017. Der war nicht so schön. Heuer gehen die Jungs mit den insgesamt zwölf meist düster-melodischen Tracks ganz ordentlich ins Gericht. Gleich die ersten drei Nummern „Scars“, der Titeltrack „I Beat Loneliness“ und „The Land Of Milk And Honey“ blasten mich aus den Socken. Man klingt modern, aber nicht zu weit weg von den Wurzeln der Anfangsjahre.
Der Gesang von Fronter Gavin Rossdale ist intensiv und einprägsam. Das erinnert mich etwas an eine härtere Chose von Ray Wilson (ex-Genesis). Gavin sagte, dass er an einem großen Wendepunkt stehe und weiß was er will. Zumindest musikalisch ist das mehr als nachvollziehbar. Obschon man mit etwas vielen elektronischen Soundspielereien arbeitet packen einen die facettenreichen Tunes bei den Eiern. Ich war nie ein großer Bush-Fan (nein, auch nicht von den damaligen US-Präsidenten) aber das könnte sich mit diesem Opus ändern. Insbesondere wenn ich die Pink Floyd-Vibes auf dem Beitrag „Everyone Is Broken“ vernehme. Sehr cool!
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak











































