BALLERINA - Film von Len Wiseman


Label:LEONINE
Jahr:2025
Running Time:125:00
Kategorie: Neuerscheinung
 

Ein Söldnertrupp und ihr Anführer (Gabriel Byrne – „Fräuein Smillas Gespür Für Schnee“) töten in einem Blutbad Eve´s (Ana de Armas - „James Bond – Keine Zeit Zu Sterben“) Familie. Als einzige Überlebende schwört sie Rache, und das um jeden Preis. Nach dem Tod ihrer Eltern nimmt sie Winston Scott (Ian McShane - „Hellboy: Call Of Darkness“) unter seine Fittiche. Einer seiner Kontakte ist die Familie Ruska-Roma, die auch eine Ballettschule betreiben. Sie findet dort Hilfe für ihren Plan bei Lehrerin Nogi (Sharon Duncan-Brewster - „Intergalactic“), um sich dort zur Assassinin ausbilden zu lassen. Doch das Leben und die Ausbildung bei den Ruska-Roma ist lang und steinig. Als Kikimora lebt sie ein Doppelleben. Tagsüber Ballerina, Nachts eine angehende Killerin. In einem ihrer ersten Aufträge bekommt sie einen wichtigen Hinweis, der sie zu den Mördern ihrer Eltern führt. Winston hilft ihr dabei deren Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Doch die Direktorin der Ruska-Roma (Anjelica Huston – Addams Family“) durchkreuzt ihre Pläne.

Entgegen ihrer Anweisung macht sich Eve dann doch auf die Jagd. Der Weg führt sie zu einer Sekte, geleitet durch den Kanzler (Gabriel Byrne), der Mörder ihrer Eltern. Auch wenn Ana de Armas gekonnt performt und der Film Actiongeladen ist. Das John Wick-Universum scheint aus erzählt. Auch die Gastauftritte von Keanu Reeves („Matrix“) und Normen Reedus („Der Blutige Pfad Gottes“) retten hier nichts. Mit den „John Wick“ - Filmen kann man nicht mithalten, der Plot ist simpel und die Actionszenen recht übertrieben. Da hätte man lieber die Machart der ersten Stunde beibehalten sollen. Auch wäre die Charaktere von John Wick himself hier nicht von Nöten gewesen. „Ballerina“ ist eher ein aufgepushter Durchschnitts-Actionfilm.

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Roger Lebenicnik


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