SOULBOUND - SYN

| Label: | METALVILLE |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 39:28 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Nach dem recht dunklen und stark ausgefallenen Output „obsYdian“ legt die Melodic Industrial Band Soulbound mit „sYn“ ihr viertes Studioalbum vor. Die selbst und sozialkritische Scheibe wird durch das düsterere Intro „Abaddon“ eingeleitet, um dann gleich mit dem dystopischen Opener „sYn“ inklusive Killerrefrain ein Ausrufezeichen zu setzen. Knackige Riffs und eingestreute Screams begleiten das ansonsten zugängliche „No Kings For Me“, bevor „Cutting Diamonds“ eher verhaltend und schleppend angereiht werden. Das aggressive und abwechslungsreich gestaltete „sYnfluencer“ baut, wie so viele Beiträge, ebenfalls auf einen eingängigen Chorus.
Nach der teilweise mitreißenden, aber auch wütenden Vorab-Single „Chaos & Amen“ geht es weiter, ehe mit den anfangs ruhigen Klängen von „Dark Throne“ wieder einmal die Wandlungsfähigkeit des Fünfers unter Beweis gestellt wird. Das leicht spacige „Neon Battlefield“ driftet in das Pop/Rockgefilde ab, um in „Sacred Skin“ wieder angriffslustiger zu agieren. Nach der radiotauglichen Vorab-Single „Not Metal Enough“, fällt auch „sYnners Crown“ eher unauffällig aus. Als Bonustrack hält Britney Spears „If U Seek Amy“ her, welches im bandeigenen Stil interpretiert wird und letztendlich ein gesamt betrachtet, recht zugängliches und variantenreiches Werk abrundet.
Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters











































