TEUTONIC SLAUGHTER - CHEAP FOOD


Label:IRON SHIELD
Jahr:2026
Running Time:36:20
Kategorie: Neuerscheinung
 

Manta-Platte, Exportbier und Thrash Metal lösen fast jedes weltliche Problem. Zumindest die meinen. Und so ist es ganz gut, dass bei der momentan angespannten politischen Lage zumindest immer noch ordentlich Thrash auf dem Menü steht. Die Gladbecker Dreschflegel Teutonic Slaughter liefert hier ihr erstes Album seit 2018 ab und ich bin der Meinung, dass es auch Zeit wurde, dass aus der Ecke des Ruhrgebiets mal wieder angenehmer Lärm in die Regale brettert. Wenn ihr die Jungs noch nicht kennt, schnallt euch an, denn Teutonic Slaughter sind eine amtliche, die Gesichtshaut vom Schädel fackelnde, Mischung aus Overkill und Slayer. Hier und da hat der Sound die knallharte Edginess alter Slayer-Machwerke, aber immer nur als Momentaufnahme, denn wer will 2025 schon wie ein Klon klingen? Teutonic Slaughter nicht mein Lieber, das hört man direkt heraus!

Geschwindigkeit-technisch erinnert mich der furiose Mix immer wieder auch an Overkill und an auch Bobby Blitz´spitze Schreie, was mir hier tatsächlich sogar besser gefällt als bei Overkill selbst. Und weil ich gute Laune habe, höre ich sogar einen Punk Einfluss heraus, normalerweise schreckt mich das ab, da ich mit Punk Null an der Brause habe. Dennoch, die Attitüde, die durch Philip Krischs Vocals transportiert wird, ist so energiegeladen und zugleich locker, dass ich einfach an die Scheiß-auf-alles-Einstellung des Punk denken muss.

Mich zu beeindrucken ist laut meiner Frau ein leichtes aber musikalisch ist das schon was ganz anderes da ich ein verwöhnter,alter, grummeliger Sack bin aber hier bin ich nach erstmaligem Hören geneigt CD, Shirt und Patches zu kaufen da ich quasi mitgerissen bin von dieser geilen Scheibe...nicht das ich hier vergesse die gehörten Skills zu preisen. Philip Krisch zuständig für Vocals/Gitarre hat ein unanständiges Register was die stimmliche Fähigkeiten angeht, Ivan Almeida der die Lead Gitarre zerrifft hat nicht nur ein Effektboard, er tritt auch ordentlich aufs Gas, Fabian Kellermann der den Bass beisteuert hält mit Drummer Nico Iserloh die Show am laufen und die band im Takt. Großartiges Brett Jungs! Meine Fresse...

Note: 9.5 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter


zurück zur Übersicht