DAN SWANÖ - MOONTOWER


Label:CENTURY MEDIA
Jahr:2026/1998
Running Time:115:03
Kategorie: Re-Release
 

Zwischen Edge Of Sanity und ihrem Frontmann Dan Swanö kam es immer wieder zu Streitereien wegen musikalischer Differenzen. Das führte dazu, dass immer wieder auch experimentelle Tracks auf ihren Alben gelandet sind, die gar nicht so recht darauf passen wollten. Irgendwann zog Herr Swanö dann die Reißleine und tobte sich anderweitig aus; hauptsächlich bei Nightingale, aber es gab auch ein Solo-Releases unter seinem eigenen Namen von ihm, um das es hier geht. „Moontower“ erschien 1998. „Es klingt so, als wenn Rush Death Metal machen würden“, hieß es damals. Das würde ich so jedoch nicht unterschreiben, denn krumme Takte und überzogene Virtuosität gibt es hier nicht. Man hört aber dennoch viele Progressive Rock-Einflüsse, vor allem bei den Keyboardmelodien, die dem Ganzen eine spacige Note geben.

Add Reality“ beginnt ruhig und verträumt. „Creating Illusions“ erinnert dagegen stark an alte Amorphis. So ganz ohne Todesmetall konnte Dan Swanö eben doch nicht. Neben dem regulären Veröffentlichungen ist auch hier wieder (wie bei den ganzen Edge Of Sanity-Wiederveröffentlichungen von Century Media auch) eine Bonus-CD enthalten. Hier gibt es drei komplette Demos von 1997 und 1998 sowie mit „Melissa“ (Mercyful Fate) und „Lucretia, My Reflection“ (The Sisters Of Mercy) noch zwei Coversongs. Die Vinyl-Variante gibt es wie immer ohne den Bonus (also nur das Werk), dieses Mal aber nur in einer Farbe (hellblau), passend zum Artwork, das übrigens eine Fotografie von Dan Swanös Auge zeigt. Fast zwei Stunden Hörgenuss, für Edge Of Sanity-Fans und darüber hinaus!

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


zurück zur Übersicht