EVERMORE - MOURNBRAID


Label:SCARLET
Jahr:2026
Running Time:51:46
Kategorie: Neuerscheinung
 

Die Power Metaller Evermore knüpfen mit dem pathetischen „Mournbraid“ an die starke Vorstellung von „In Memoriam“, vor drei Jahren an und legen sogar noch eine Schüppe drauf. Das orchestrale Intro „The Void“ geht nahezu nahtlos in den abwechslungsreichen, eingängigen und treibenden Opener „Underdark“ über. Mit dem epischen Albumhighlight „Nightstar Odyssey“ geht es dann inklusive eines wahren Killerrefrains weiter, um danach mit „Titans“ einen herrlich treibenden Doublebass Kracher nachzulegen. Das anmutige „Oath Of Apathy“ macht anschließend Avantasia ordentlich Konkurrenz, bevor „The Illusionist (Raise The Curtain)" schwungvoll den Reigen weiterführt.

Nach diesen starken Tunes kann man dem Trio den Filler „Armored Will“ dann auch verzeihen, ehe der mit Rabengekreische eingeläutete Groover „Ravens At The Gate“ die hohe Qualität wiederherstellt. Der rasante und variantenreiche Titeltrack „Mournbraid“ haut einen gnadenlosen Hammer-Chorus raus. Da selbst der harmonische Bonus Track, die im Erzählstil dargebrachte Ballade „Old Man´s Tale“ bärenstark ausfällt, bleibt mit nur, diesen vor Kraft strotzenden Anwärter für das Album des Jahres, bedenkenlos weiter zu empfehlen. 

Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Markus Peters


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EVERMORE - MOURNBRAID


Label:SCARLET
Jahr:2026
Running Time:51:46
Kategorie: Neuerscheinung
 

Das schwedische Melodic Power Metal Trio, bitte nicht verwechseln mit der gleichnamigen neuseeländisch-australischen Pop-Rock-Band, liefert mit ihrem aktuellen Album ein kraftvolles Werk ab, das die Fans des Genres sicher begeistern wird. Eine konsequente Fortführung des epischen Sounds der 2022er Debüt EP „Northern Cross“ hebt die Band auf das nächste Level! Schon der mitreißende Opener „Underdark“ zieht den Hörer direkt in eine düstere, melancholische Fantasy-Welt. Treibende Riffs, fesselnde Schlagzeug Salven und melodische Soli prägen das gesamte Klangbild. Der eindringliche Gesang von Johan Haraldsonn, sticht dabei besonders hervor und verleiht den Tunes eine enorme emotionale Tiefe.

Wobei ich hier anmerken muss, das ist nun mal leider nichts Neues und findet sich tausendfach in diesem Genre. Da ist eine erfahrene Promotion Maschinerie gefragt, um den durchaus verdienten Erfolg zu gewährleisten. Neben schnellen, hymnenhaften Krachern für Head Banger, bietet die Platte aber auch mit dem Raus Kehrer „Old Mans Tale“ einen ruhigen, bittersüßen Moment. Die Produktion ist knackig, modern und lässt jedem Instrument ausreichend Raum zur Entfaltung. Der Zweitling ist ein rundum gelungenes Album, das Tradition und Frische perfekt verbindet. Und mal abgesehen von der Marktsättigung, ist es fast schon ein Pflichtkauf für Liebhaber von geradlinigem Power Metal! 

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Pistol Schmidt


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