FLESHCRAWL - EPITOME OF CARNAGE

| Label: | DISTORTION MUSIC GROUP |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 48:15 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Die Bayern von Fleshcrawl sind seit 1991 in der Szene aktiv und verkloppen den willigen Hörern von rabiaten Death Metal regelmäßig jeden Winkel des Hörapparats. Eine Pause haben sich die Jungs tatsächlich nur von 2008 bis 2015 gegönnt, live fand die Band zwar statt, aber erst 2016 gab es eine zwei Split EPs und eine neue Langrille sollte tatsächlich erst 2019 erscheinen. Nach einem Schicksalsschlag auf den ich nicht näher eingehen will, und der darauffolgenden Pandemie war es dann 2022 so weit, dass die Formation schlagkräftig zurückkehrte. „Epitome Of Carnage“ ist das zehnte Studioalbum der bayerischen Death Metal Barbaren und dazu noch der erste Release den die Jungs nach der Pandemie aufgenommen hat.
Lyrische Hauptthemen sind nach wie vor Mord und Totschlag, Horror und ähnlich sonnige Dinge. Musikalisch könnt ihr euch auf einen gehörigen Tritt vor die Kauleiste einstellen, hier wird auch nicht aufgehört, wenn der Hörer auf dem Boden liegt und um Gnade winselt. Meist wird Fleshcrawl zwar „nur“ als Death Metal Truppe eingeordnet, der Sound an sich ist aber oftmals stark an der Grenze zum Brutal Death Metal, ohne aber in dessen etwas stumpfe, wenig melodische Herangehensweise abzudriften.
Mich kriegt der Sound immer mal wieder, aber mir fehlt tatsächlich die Wechselhaftigkeit bei den Vocals. Klar geht es bei Death Metal in erster Linie um Growl, Gutturals, Pig Squeals und sonstige Extreme Stile, aber eben die oft kaum wechselnden Techniken sind das, was mich bislang davon abhält meine Seele voll und ganz dem Todesblei zu verschreiben. Ansonsten ist „Epitome Of Carnage“ ein amtliches Nagelbrett, das super gezockt und gut produziert daher kommt.
Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































