FUNEBRARUM - BECKONING THE VOID OF ETERNAL SILENCE

| Label: | PULVERISED |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 49:07 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Die US Death Metaller Funebrarum haben seit ihrer Gründung 1999 nicht sonderlich viel Material veröffentlicht, aber wenn, dann hat es gesessen. Klasse statt Masse ist die Devise. Der letzte Release war die EP „Exhumation Of The Ancient“ vor exakt zehn Jahren. Nun liegt mit „Beckoning The Void Of Eternal Silence“ aber auch erst das dritte Langeisen vor. Zehn düstere Hymnen wurden hier verewigt, die von einem Intro, einem Zwischen-Intro und einem Outro eingekesselt werden. Die Horde klingt finster und diabolisch wie immer. Wie immer? So ganz stimmt das nicht, denn auf dem neuen Werk klingen sie noch viel atmosphärischer als früher. Das liegt vor allem daran, dass sie ein bisschen über den Tellerrand hinaus sehen.
Denn zum einen gibt es viel mehr schleppende, düstere Riffs und zum anderen setzen sie erstmals auch gelegentlich dezente Keyboards ein, die eine gespenstische Atmosphäre erzeugen. Der Rest ist bekannt: Die Riffs klingen leicht schwammig, der tiefe Growlgesang steigt direkt aus der Hölle empor. Die leicht dumpfe Produktion unterstreicht die Düsternis nochmal. Sie kombinieren satanischen US Death Metal im Stil von Drawn And Quartered, Immolation, Imprecation oder Infester mit finnischen Old School-Elementen von Horden wie Demigod, Abhorrence oder Convulse. Lückenfüller gibt es keine. Ich fand alles von Funebrarum bisher geil, aber auf „Beckoning The Void Of Silence“ haben sie definitiv ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Das lange Warten hat sich gelohnt!
Note: 9.5 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller











































