PARAGON - HELL BEYOND HELL


Label:REMEDY
Jahr:2016
Running Time:55:25
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Geil, die neue Paragon! Gibt ihr elftes Album Hinweise darauf, dass Hamburg die Metalhauptstadt in unserer Republik ist? Keine Ahnung, aber ganz sicher wird das durch "Hell Beyond Hell" keinesfalls in Frage gestellt. Alle Trademarks der Hanseaten wie Tempo mit und ohne Doublebass und geilen Soli ohne Ende sind enthalten, und machen gleich vom Opener "Rising Forces" (geiler Titel) an richtig Laune. In "Buried In Blood" tritt  Drummer Sören mit sehr geschwindigen Doppelfüssen an, während das eingängigere "Meat Train" (noch ein "geiler" Titel) eines der geilsten Soli der Scheibe bereithält. Richtig cool kommt abermals die Stimme von Andreas Babuschkin, die in der gewohnt roughen Produktion der Band ihren Platz hat und dort genau so gewollt wird. Mit "Heart Of The Black" folgen an Trackposition vier die ersten akustischen Töne. Doch keine Panik, das ist nur ein Intro zum hymnischen Midtempotrack, einer der auffälligsten Dinger auf diesem Album. Akustisch beginnt auch "Devil's Waitingroom", wird aber synthieunterstützt zur Powerballade. Genau diese beiden Tracks von acht und neun Minuten sind auch die längsten der zehn Tracks, die dem großen Ganzen etwas mehr Epik verleihen. Es wird abermals hohe Qualität geboten, welche die lange Wartezeit von vier Jahren seit dem Vorgänger "Force Of Destruction" vergessen lässt, abgeschlossen mit den Bonustracks "Thunder In The Dark" und einer editierten Version des Alleskönners "Heart Of The Black".

Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer


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