REVOLTING - MONOLITH OF MADNESS

| Label: | FDA |
| Jahr: | 2026/2018 |
| Running Time: | 36:30 |
| Kategorie: |
Re-Release |
Wer altmodischen Schwedentod zu seinen favorisierten Subgenres zählt, der wird aller Wahrscheinlichkeit schon einmal mit den Jungs von Revolting in Berührung gekommen sein. Klar gehört die Chaoten Kapelle nicht zur ersten oder zweiten Welle da Sie erst 2008 auf der Bildfläche erschienen sind aber, typisch für die schwedische Art des vertonten Versterbens, die Art und Weise wie die Herren hier mit Riffs um sich ballern ist wenig progressiv und eher Melodie- und Groove betont. Der Bandname passt für mich also so gar nicht, denn „Revolting“,also zu deutsch widerlich, ist das hier mal so gar nicht. Rogga Johanssons (ex-Massacre, ex-Bone Gnawer und etwa dreißig weitere Bands) Riffs sind groovy und knackig, seine Vocals zählen zum besten was er bislang am Mikrofon verzapft hat und die Rhythmus Fraktion liefert hier auch durchgehend ab.
Die beiden anderen Mitglieder (Grotesque Tobias am Bass und Mutated Martin hinter der Schießbude) kennt man übrigens von der Formation Nekropolis. Besonders der Opener „Blood Blood Blood (And Bits Of Sick)“ und „March Of The Revolter“ haben es mir angetan mit ihrer kompromisslosen Raserei. Wobei „Blood Blood Blood (And Bits Of Sick)“ tatsächlich im Uptempo Bereich die Sense kreisen lässt und „March Of The Revolter“ einen Tick langsamer zu Werke geht und dabei ein bisschen mehr Raum für die bedrohliche Atmosphäre lässt.
Was der Dreier aus dem schwedischen Gamleby hier auf uns loslässt, ist großes Kino und ob Re-Issue oder nicht: das Ding gehört auf euer Radar! Insgesamt gibt es hier über dreißig Minuten auf die Glocke und das trotz Melodie mit ungebremster Aggressivität. Wer Acts wie Frozen Soul, Dismember und Hypocrisy in sein schwarzes Herz geschlossen hat, der sollte sich Revolting nicht entgehen lassen, denn ohne Rogga fehlt einfach was im Plattenregal.
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































