FATEFUL FINALITY - DESOLATION

| Label: | BLOOD BLAST DISTRIBUTION |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 42:57 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Fateful Finality aus Baden-Württemberg machen Thrash Metal, mal melodischer wie im Opener „Routine Killer“ und mal rabiat und aggressiv wie beim zweiten Track „Spread My Spell“. Das liegt nicht nur daran, dass die Jungs einfach variabel musizieren, sondern auch daran, dass sowohl Simon Schwarzer als auch Patrick Prochiner sowohl die todbringenden Riffs als auch die Vocals beisteuern. Der eine ist eher für cleane Parts und Shouts zuständig, der andere bedient die etwas brutaleren Gefilde und beglückt die Fans mit Growls, die jeder Todesblei Kapelle gut zu Gesicht stehen würde. Beide Stile zusammen ergeben einen Sound, der zu keiner Sekunde langweilig oder eindimensional aus den Boxen drückt. Dazu kommt, dass die Jungs seit Bandbestehen nur ein Mal einen minimalen Besetzungswechsel hatten und das hört man.
Die vier Thrash-Tausendsassa sind ein eingespieltes Team, das genau weiß wie man das absolute Maximum aus den Kompositionen herausdrischt. Apropos dreschen; Schlagzeuger Mischa Wittek setzt hier das eine oder andere Ausrufezeichen mit seinem erbarmungslosen Geballer und schafft es so, zusammen mit Basser Philipp Mürder, die beiden Riff Recken mit einem Gerüst zu versorgen. Den Bass höre ich tatsächlich erst heraus, wenn ich etwas mehr als sonst aufdrehe (dann wird schnell klar, was der gute Philipp auf dem Kasten hat). „Desolation“ ist das sechste Album der Headbanger aus Weil der Stadt (seltsamer Name für eine Stadt, ne?) und das Ding ist ein amtliches Brett. Wer Bock hat auf Thrash Metal, der nicht durchgehend nach den üblichen Verdächtigen klingt, der sollte sich die neue Scheibe kaufen, bevor die Metaller noch vom Mainstream entdeckt werden...
Note: 9 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































