TEMPLE OF DREAD - DREADSPAWN DOMINION

| Label: | TESTIMONY |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 40:16 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung |
Obwohl Temple Of Dread aus Ostfriesland bereits 2017 gründeten, spielten sie ihren ersten Gig erst 2024. Alben hatten sie aber vorher schon veröffentlicht. Bislang sind es insgesamt fünf. Sie spielen klassischen Death Metal, klingen aber nicht billig und retro, sondern zeitlos. Natürlich klingen viele Riffs und Melodien nach Schweden, Temple Of Dread tun das aber nicht so offensichtlich wie die meisten jungen Death Metal-Bands. Sie verarbeiten nämlich auch viele amerikanische Einflüsse. Coole Riffs werden zwar technisch versiert, aber nicht übertrieben verspielt vorgetragen. Auch setzt man nicht nur auf ruppiges Uptempo, sondern drosselt die Geschwindigkeit auch mal.
Der Gesang kommt schon kehlig, heiser und angepisst rüber und erinnert mich an eine Mischung aus altem Chuck Schuldiner und neuem Tom Angelripper. Temple Of Dread klingen sehr vertraut, schaffen es aber dennoch, immer interessant bleiben. Ihre Einflüsse liegen klar in den frühen Neunzigern. Dennoch hat man nie den Eindruck, einem billigen Abklatsch von zu spät Geborenen zu lauschen, die einer Zeit hinterher eifern, in der sie noch gar nicht auf der Welt waren. Die Ostfriesen klingen immer fies und authentisch. Gut gespielt und sauber produziert, liefern sie ein tolles Death Metal-Album ab, das traditionell und zeitlos zugleich klingt.
Note: Keine Wertung
Autor: Daniel Müller











































