HOTEL ARTEMIS - Film von Drew Pearce


Label:CONCORDE HOME ENTERTAINMENT
Jahr:2018
Running Time:95:00
Kategorie: Neuerscheinung
 
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Erinnert ihr euch noch  an die beiden unsäglichen Baller-Filme “John Wick“ (Teil 1 und 2), mit dem kanadischen Beau Keanu Reeves? Es gab in den Streifen ein Hotel mit Ehrenkodex. Neutrale Zone für Verbrecher und Spione jeglicher Herkunft und keine Aufnahme von Polizisten. Hier musste der Frieden gewahrt werden. Nun, um ein solches Domizil handelt es sich in „Hotel Artemis“. Nur das dieses Anwesen eher als Krankenhaus benutzt wird. Wir befinden uns im Jahr 2028 und der Oldschool-Bau steht in Los Angeles. Im dystopischen Handlungsrahmen des Films, befindet sich die Stadt in Endzeitstimmung und die Bürger gehen in zahlreichen Aufständen auf die Straße. Es herrscht staatliche Ordnungsgewalt überall. Geführt wird „Hotel Artemis“ von „Der Schwester“ (Jodie Foster), die seit dem Todesfall ihres Sohnes (Mord) unter Agoraphobie leidet, der Angst nach draußen zu gehen. Finanziert wird das Ganze vom Gangsterboss Wolfking. So weit so gut. Jetzt begehen zwei Brüder, einer davon namens Waikiki (Sterling K. Brown), eines Raubüberfall, Waikikis Bruder wird angeschossen und man quartiert sich im Hotel ein. Es kommt wie es kommen muss: Die Schwester muss einmal auf die Straße um ein ihr bekannte Polizistin aufzunehmen, die mit ihrem Sohn befreundet war. Die Auftragskillerin Nice (Sofia Boutella) ist mit Waikiki befreundet aber auf den Wolfking angesetzt. Der muss schwer verletzt ins „Hotel Artemis“ eingeliefert werden. Jedoch ist ein extrem teurer Gegenstand aus dem Raub von Waikiki und seinem Bruder, Eigentum des Wolfkings. Eine verzwickte Situation. Bei der am Ende Wolfkings nicht ganz so schlauer Sohn, versucht den Tod seines Vaters zu rächen. Er hat aber nicht mit der guten Seele des Hauses gerechnet, Everest (Dave Bautista), der Pflegekraft und Mädchen für alles. Na ja, wie dem auch sei, ich finde die Story lahm, extrem vorhersehbar, selten spannend und Miss Foster hat eine unwürdige Rolle mit peinlichen Texten. Zudem ist ihre Synchronstimme, so gar nicht passend und irritiert meist. Nicht meine Version von abendlicher Filmvorstellung, die einem Genuss bereiten soll.

Note: 5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak


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