DARK RITES - SAME


Label:BRUTAL
Jahr:2020
Running Time:36:16
Kategorie: Neuerscheinung
 

Mit Dark Rites aus England wurde ich vor ein paar Jahren schon einmal konfrontiert. Ein Interview gab es dazu auch. Damals ging es um das selbstbetitelte Debüt aus dem Jahr 2017. „The Dark Hymns“ ist aber nun schon das dritte Werk der Band. Das zweite Album „Welcome To Eternity“ ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Somit bin ich auch überrascht, wie groß der Sprung zwischen den Alben nun für mich ist. Hatte ich das Debüt noch als stampfend, modern und steril produziert in Erinnerung, so gibt es nun zu meiner Entzückung rasanten, schwedisch geprägten Death Metal mit wütenden Hochgeschwindigkeitsorgien.

Zwar stehen Dark Rites immer noch mit beiden Beinen fest in der Gegenwart, und es gibt auch hin und wieder mal ein stampfendes Core-Riff, um die ganze Sache etwas aufzulockern, aber hier steht deutlich die alles vernichtende Raserei und die grenzenlose Wut, aber auch die sehr gute melodische Gitarrenführung im Vordergrund. Am besten lassen sich Dark Rites heute wohl mit At The Gates vergleichen, soll heißen, sie verbinden gekonnt Tradition und Moderne, spielen arschtight auf den Punkt und geben in allen Belangen eine gute Figur ab. Die Produktion ist megafett, aber nicht steril ausgefallen, und auch das düstere Artwork gefällt. Geht doch!

Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Daniel Müller


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