METROPOLE ORKEST - ARAKATAK

| Label: | V2 |
| Jahr: | 2026 |
| Running Time: | 56:00 |
| Kategorie: |
Neuerscheinung Non Metal |
Dieses Orchester ist das geschichtsträchtigste, das mir je zum Reviewen vorlag. Das Metropole Orkest wurde im Jahr 1945 gegründet, gehörte zum Radio Hilversum und sollte den Niederländern den Zugang zum Jazz mit orchestralen Elementen vereinfachen. Vielleicht sogar mit melodisch eingestreuten Pop-Elementen, wie heuer bei unserem The Dark Tenor, der das Gleiche mit den klassischen Kompositionen macht. Damals noch mit sechsunddreißig Mitgliedern hat man auf fünfzig Member aufgestockt und nun zum achtzigjährigen Jubiläum acht Nummern von den verschiedensten Komponisten eingespielt. Das allein sorgt bereits für eine ordentliche Portion Abwechslung.
Große klassische Momente werden allerdings nicht mit eingebaut. Es handelt sich selbstredend um reine Instrumental-Kreationen, jedoch mit filigranen Solisten, die das vorhandene Niveau anheben. Obwohl mir selbst alles an Musik unbekannt war, fand ich eigentlich sofort Zugang und war überrascht, wie schnell ich einige Tunes liebgewonnen hatte. Als Dirigentin fungiert die japanische Pianistin Miho Hazama. Wer sich also dem leichten Jazz widmen möchte, der mit teils Film-Soundtrack-ähnlichen Elementen gepaart ist, kommt bei dem Werk „Arakatak“, das es übrigens nur als Vinyl gibt, nicht zu kurz.
Note: 8 von 10 Punkten
Autor: Lucie Elendt











































