COLD FORGED - BLOOD OF MY BLOOD

| Label: | SELBSTVERTRIEB |
| Jahr: | 2025 |
| Running Time: | 41:26 |
| Kategorie: |
Eigenproduktion |
Cold Forged sind eine der Bands, die sich in der Corona Pandemie allem Widerwillen des Universums entgegengeschlossen haben. Einige Acts haben sich in der Zeit getrennt und auch Venues, Geschäfte und Firmen hatten eine mehr als komplizierte Zeit. Der Heavy Metal ist aber tatsächlich ja eher dafür bekannt das besonders schwere Zeiten eher neuen und guten Metal begünstigen, seien es neue Alben oder neue Formationen: je heißer das Feuer umso härter der Stahl! Was man den Jungs sofort anhört, ist das sie eben nicht mal eben in einer Bierlaune eine Truppe gegründet haben (und wenn doch: Respekt!). Die beteiligten Krachmucker kennt man von illustren schwermetallischen Gruppierungen wie Bonfire, Majesty, Depressive Age, Powerwolf, Brainstorm, Sinner, Tankard und weiteren Mannschaften. Musikalisch hat Cold Forged durchaus hier und da einen teutonischen Ton, die musikalischen Inspirationen variieren aber zwischen so vielen deutschen Bands unterschiedlichster Couleur, dass es eben wieder schwer zu beschreiben wird.
Ich versuche natürlich trotzdem die richtigen Worte zu finden damit ihr wisst womit ihr es zu tun habt. Das Debütwerk der Mosbacher Metal Meute bietet alles was der geneigte Metaller über vierzig in seiner DNA hat: melodische Thrash Momente treffen auf klassischen 80er Metal der sogar hier und da an Helloween erinnert da Sänger Steffen Holzinger durchaus auch die hohen Töne im Repertoire hat. Was vom Erstlingswerk „Blood Of My Blood“ bleibt ist ein gutes Gefühl, hier wurde weder seitens der Gruppe noch meinerseits wertvolle Headbang Zeit verschwendet. Die Musik ist grundsolide und macht sowohl gute Laune als auch ordentlich Bierdurst und ganz ehrlich? Ich weiß nicht wie es euch geht, aber auch wenn die Zeiten mal wieder günstig für geilen Metal stehen (Krieg, Hass und so) brauche ich diese Sorgen vergessenen Momente dringend, um nicht bekloppt zu werden. Danke dafür, Jungs!
Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Dennis Eikenkötter











































